Stefan Niggemeier über „Gekaufte Journalisten“ von Udo Ulfkotte

Der vollständige Artikel ist auf krautreporter.de zu finden.

Hier soll – in Auszügen – das Fazit Niggemeiers dargestellt werden. So schreibt er:

“Nicht alle Vorwürfe, die Ulfkotte in seinem Buch erhebt, sind abwegig.(…)

Journalisten tricksen, täuschen und missverstehen; sie schreiben voneinander ab, lassen sich instrumentalisieren und verschleiern Interessenskonflikte. Tatsächliches journalistisches Versagen, Einzelfälle und systematische Missstände, bereiten den Boden, auf dem dann auch die wilden Theorien von Ulfkotte und anderen Kritikern wuchern.

Aber bei aller berechtigten Kritik am Zustand des deutschen Journalismus: Ulfkotte ist weder ein verlässlicher Zeuge noch ein brauchbarer Chronist.

(…) Er gibt sich als einsamer Aufdecker aus, dabei trägt er vor allem zusammen, was kritische Journalisten vor ihm aufgedeckt haben.” 

Dabei legt Niggemeier auch offen:

“Ich schreibe regelmäßig für die FAZ. Niemand hat mir gesagt, dass ich diesen Text schreiben oder nicht schreiben soll. Ulfkotte bezeichnet mich in seinem Buch als vertrauenswürdige Quelle: „Journalisten als Eigenmarken, die auch ohne Verlage Geld verdienen können, weil man ihnen vertraut – die haben eine Zukunft. So wie im Medienbereich etwa Stefan Niggemeier.“